Fake news aus den Ministerien

Hier geht es zu den Halb- und Unwahrheiten in den Antworten der Bundesregierung und der hesssischen Landesregierung zu der Gefahr durch die Altlasten im Bereich der Trasse. Weiter unten die Links zu den Dokumenten. Damit ist klar: es besteht seitens der Verantwortlichen kein Interesse, die Belange des Wasserschutzes ernst zu nehmen!

Hydrogeologische Modellierung

Hydraulische Sicherung

Grundwassermonitoring

 

Diese Aussage erweckt den Eindruck, es gäbe ein hydrogeologisches Modell. Das ist nicht der Fall., wie das Regierungspräsidium bestätigte.

Die Aussage erweckt den Eindruck, die hydraulische Sicherung bezöge sich auch auf den militärisch genutzten Teil des WASAG-Geländes, durch das die Trasse führt.  

Das ist unzutreffend. Dieser Bereich wird nicht hydraulisch gesichert. Selbst im Sanierungplan von 2017 ist dokumentiert:  „Da das Sanierungsgebiet vermutlich außerhalb der hydraulischen Sicherung des DAG-Gebiets liegt, wird die Grundwasserbeschaffenheit im Abstrom überwacht …“  Das ist leider nicht  der Fall!

 

 

Die Grundwasserüberwachung in der Risikostudie enthält allerdings keine sprengstofftypischen Verbindungen, sie sind auch nicht Bestandteil der Nullmessung gewesen! Wichtige Stellen im Abstromgebiet wurden nicht beprobt. Und jüngste Messungen (Nov 21) zeigen eine 500% Steigerung eines Wertes für Hexogen (und 8fache Überschreitung des Geringfügigkeitsschwellenwertes)


Antwort der Bundesregierung 

Gefährdung des Grundwassers durch Bau und Betrieb der A49 Neuental bis zum 

Anschluss an die A5 bei Gemünden

Drucksache 19/21748

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Antwort der Landesregierung
Gefährdung des Grundwassers durch Bau und Betrieb der A 49 Neuental bis
zum Anschluss an die A 5 bei Gemünden
Drucksache 20/342
Altlasten Lantag WVA-AV-023.pdf
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