Danni lebt - allem Unrecht zum Trotz!

Sicherungsmaßnahme im Maulbacher Regenrückhaltebecken?

 

Sperrung nach einem Unfall. Ob jemand die Wasserqualität überprüfen wird? Und: warum sind fast drei Monate später noch Barrieren im Regenrückhaltebecken in Maulbach? 

 

Vielleicht möchte jemand beim RP Gießen nach fragen und unsere Redaktion über das Kontaktformular informieren?

 

 

 

Verhandlung gegen die Verlagerung von Altlasten

Hier geht es zu näheren Informationen zu einer Gerichtsverhandlung zur Verlagerung von kontaminiertem Boden im Rahmen des Baus der A49. 

Ein großer Dank für die kritische Berichterstattung von Osthessen-News!

 

Die Bilanz nach einem Jahr - keine Überraschung: Mehr Lärm für die Anwohner! Hier geht es zu einem Bericht der HNA. Und hier zu einem Bericht der Hessenschau.

 

 

Gesetzeswidrige Inbetriebnahme

 

Die A 49 wurde gesetzeswidrig in Betrieb genommen. Denn dass notwendige Erlaubnisse fehlen, hat das Regierungs-präsidium Gießen inzwischen zugegeben.

 

Hier geht es zu weiteren Informationen.

Unterstützung

Die A49 erweist sich als gefährlich für das Trinkwasser einer ganzen Region.

 

Wir können nachweisen, dass die europäische Wasserrahmenrichtlinie missachtet wird. Dass diese Wasserrahmenrichtlinie aber zwingend einzuhalten ist, hat das Bundesverwaltungsgericht im Juni 2020 bestätigt.

 

Zusätzlich werden an weiteren Stellen Giftstoffe eingeleitet. Diese schädigen nicht nur die Umwelt, sondern infiltrieren auch Grundwasser und schädigen das Trinkwasser.

 

Deshalb soll dazu zeitnah eine Klage eingereicht werden. Das ist mit Anwaltskosten verbunden und mit Kosten für den Fall, dass wir kein Recht bekommen.

 

Wir freuen uns daher, wenn Ihr uns mit einer Spende unterstützt, oder mit einer "Verpflichtungserklärung", auf die wir im Notfall zurückkommen können. Diese könnte Ihr uns über das Kontaktformular zukommen lassen.

 

Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals e.V.,

Sparkasse Marburg-Biedenkopf,

IBAN DE 26 5335 0000 0057 0031 03, BIC HELADEF1MAR,

Verwendungszweck: Wasserrahmenrichtlinie A49

 

Fehlplanung zugegeben

In 3 Monaten bereits 36 Unfälle

Pfusch am Bau?

Mehr Lärm für Anwohner:innen

Der Betrieb der Autobahn schädigt nicht nur das Wasser, sondern auch Anwohner. Etliche beklagen deutlich mehr Lärm. Hier geht es zu einem Bericht der Hessenschau. Und hier zu einem Bericht zur Bitte um Lärmmessung. Und hier zu einer 100 Tage Bilanz für die Gegend von Edermünde.

Daneben gibt es auch Kommunen, die entlastet werden. Hier beklagen allerdings Händler Umsatzeinbußen.

Vor allem aber gibt selbst die Bürgermeisterin von Homberg zu, dass sich durch zu viele Unfälle am Ohmtal-Dreieck eine zu hohe Staulastigkeit im Stadtverkehr von Homberg bemerkbar mache. 

Auch ein Kreistag fordert besseren Lärmschutz.

Es scheint außerdem, dass die Anschlussstelle Homberg ein neuer Unfallschwerpunkt ist. Dieser führt dazu, dass sich regelmäßig lange Autokolonnen durch Homberg wälzen. Mitte August wurden schon über 40 Kolonnen gezählt.

Urteile der Presse

Die Umwelt bleibt Streitthema Nummer 1 (Hessenschau vom 21. März 2025)

1, 45 Milliarde Euro für 6 Minuten Zeitersparnis (Bild vom 21. März 2025)

Aktionen zur Freigabe

Obwohl die Inbetriebnahme der Autobahn erst für den 21. März nachmittags angekündigt war, wurde sie bereits am 20. März in Betrieb genommen. Ob das eine Reaktion auf einen Eilantrag war? Die Autobahngesellschaft warnte wegen Restarbeiten vor zu schnellem Fahren. Diese Restarbeiten waren auch am 13. April noch nicht beachtet - selbst zu diesem Zeitpunkt waren für die Verkehrssicherheit unbedingt erforderliche Notrufsäulen noch nicht betriebsbereit!

 

Noch schlimmer: das Wasserrecht wird grob missachtet! Auf dieses und anderes Unrecht im Rahmen des Autobahnbaus wies eine Abseilaktion hin. Sie führte dazu, dass die Autobahn bereits nach 12 Stunden gesperrt wurde!

 

EIne Gefahr geht auch weiterhin von den Brückenpfeilern der Gleentalbrücke aus.

 

Historisches Urteil und Pfusch am Bau durch die STRABAG

 

Frankreich stoppt den Ausbau einer halbfertigen Autobahn aus Umweltschutzgründen! 

 

Und: Eine von der STRABAG gebaute Autobahn musste nach knapp drei Jahren gesperrt werden, weil die Straße auf einer Länge von 150 Metern abrutschte. Ungarn wird deswegen keine Aufträge an die STRABAG vergeben, bis eine Behebung des Fehlers erfolgt ist. Auch bei der A49 gab es offenkundig Pfusch am Bau wie Abrissarbeiten im August 2024 zeigen.

 

Preisgekrönter Danni-Film online

Ab dem 21. März ist der Film  49 PROBLEMS (and my future is one) auf YouTube verfügbar, in dem die Proteste gegen den Ausbau der A 49 dokumentiert sind. Er wurde 2023 in Potsdam als „Bester Kinder- und Jugendfilm“ ausgezeichnet. Bei der Premiere gab es Besuch von der Polizei! Hier geht es zum Trailer.

Fotodokumentation

Auf der Seite der A 49 Autobahngesellschaft mbH & Co. KG gibt es eine Fotodokumentation der Bauwerke von August 2024. Dazu einfach die Bauwerke auf der Karte anklicken.

 

Hier geht es zu einem Baubericht der GAZ von August 2024. Hier gibt es Fotos eines Bürgerreporters von September 2024, November 2024, Dezember 2024, von Januar und Februar 2025 und vom 9. März 2025. Ein Flug vom 3. Dezember 2024 zeigt verschiedene Trasssenabschnitte, einer vom 10. März zeigt Bilder der Trasse im Dannenröder Wald. Die Oberhessische Presse veröffentlichte eine Woche vor der Eröffnung eine Fotostrecke der Trasse.

 

Eine Fahrt von Homberg nach Niederklein sah am 21. März 2025 so aus.

Erfolgreiche Klage gegen Rucksackdurchsuchung

Über 4 Jahre nach einer Rucksackdurchsuchung NACH Besuch im Danni gab das Verwaltungsgericht Gießen der Geschädigten Recht! Hier geht es zur Berichterstattung von NTV.

 

Hier geht es zu einer Auflistung der dokumentierten Straftaten. Es ist unklar, ob das versuchte Tötungsdelikt Ella angelastet wird, der Polizisten vorgehalten hatten, sie seien durch sie in 15 Meter Höhe in Lebensgefahr geraten - obwohl es sich später erwiesen hatte, dass diese durchaus gesichert waren ... 

Klage gegen das Land Hessen

 

Wegen Mängeln im Umgang mit belasteter Erde aus dem WASAG-Gelände hat ein Umweltverband das Land Hessen verklagt. 

 

Hier geht es zu einer Pressemitteilung.

Hier geht es zu einem Bericht in der Oberhessischen Zeitung.

Lügen der DEGES

 

Die DEGES behauptet nach Aussage in der Oberhessischen Presse vom 12. Dezember 2024 weiterhin, das mit Schadstoffen belastete Oberflächenwasser würde aus der Wasserschutzzone II hinausgeleitet. Das Gegenteil ist richtig. 

 

Russisches Roulette mit dem Trinkwasser

 

Hier geht es zu einer Pressemitteilung zur genehmigten Betriebsgeländeerweiterung von Ferrero.

 

Hier geht es zu einem Beitrag des Hessischen Rundfunk.

Hier geht es zur Berichterstattung in der Tagesschau. 

Eindrücklicher Film zum Danni

 

Kommt zahlreich zum Film "System change"!

  

Hier geht es zum Trailer.

Hier geht es zu den Terminen

Der Staat gegen den Umweltschutz? 

 

Die sieben Experten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) kritisieren die neuen Gesetzesentwürfe der Bundesregierung. 

 

 

Geschichten aus der Danni-Besetzung

 

gibt es hier.


Zu kleine Regenrückhaltebecken gefährden das Trinkwasser

 

Die Regenrückhaltebecken in der Wasserschutzzone II sind deutlich zu klein dimensioniert.

 

Hier geht es zu einer Pressemitteilung vom 24. Juni 2024.

Aktionstag  Tatort A49 im Danni

 

Straßenbau bedeutet generell Natur- und Klimazerstörung. Besonders drastisch wird dies gerade beim Bau der A49 sichtbar. Mit dem Motto „Es ist fünf nach Zwölf“ fand am 2. Juni 2024 ein Aktionstag  in Dannenrod statt, an dem der Forderung nach einer Verkehrswende im Rahmen der bundesweiten dezentralen Aktionstage mit einem bunten Programm Nachdruck verliehen wurde. 

 

Andauernde nächtliche Arbeiten

Entgegen den Vorgaben zum Schutz der Anwohner:innen werden Betonierarbeiten an der Trasse bis in die späte Nacht hinein durchgeführt. Hier geht es zu einem Artikel auf der Homepage der Stadt Homberg.

 

Auch die Menschen in Freienseen äußerten bereits im März 2024 ihren Unmut über die "im Minutentakt durch das Fachwerkdorf donnernden Kipplaster von der A 49-Baustelle". 

Zwischenbilanz

Laut einer Zwischenbilanz des Regierungspräsidiums Gießen vom 15. Januar 2024 ist der Trinkwasserschutz beim Ausbau der A49 sichergestellt. Recherchen sprechen deutlich dagegen. Hier geht es zu den Mängeln in der Argumentation.

 

Die Zwischenbilanz der Autobahngegner kommt dagegen zu dem Schluss, dass ein Baustopp unumgänglich ist. Der diesjährige Danni-Baustoppkalender listet dazu an 49 Tagen 49 Einzelheiten auf. 


Danni-Film preisgekrönt!

 

Der Dokumentarfilm "49 Problems (and my future is one)" gewinnt in Potsdam den Preis als "Bester Kinder- und Jugendfilm" der Ökofilmtour! Hier geht es zur Laudatio der Kinder- und Jugendjury (ab Min. 1:40:10).

Er enthüllt einige der Missstände beim Ausbau der A49. Das scheint den Verantwortlichen so unangenehm zu sein, dass sie schon Polizisten ins Kino schickten! Hier geht es zu näheren Informationen. Hier geht es zu Terminen der Vorführungen in Marburg, Treysa und Frankfurt.

 

Auch der sehr berührende Dokumentarfilm "Barrikade" zum Widerstand im Dannenröder Forst hat es in die Kinos geschafft! Hier geht es zu Orten und Terminen.

      



Fotos: (c) Carsten Nitschke